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Die Zelte auf dem Campingplatz sind abgebaut. SLEEK steht wieder in der Garage. Zeit, um auf den Formula Student Wettbewerb zurückzublicken: Alles begann am Dienstag mit der Anreise. Obwohl wir schon 2 Stunden vor der offiziellen Eröffnung des Zeltplatzes am Hockenheimring ankamen, haben wir nur mit Glück noch einen ausreichend großen Platz für das Team gefunden. Ähnlich ging es in der Registration-Schlange weiter: Da dieses Jahr Nummern für die Einfahrt in das Fahrerlager und für die technische Abnahme ausgegeben wurden, saßen manche Teams schon über 30 Stunden vor Beginn am Ticketschalter. Die beim Scrutineering bemängelten Teile wurden in Kürze von unseren Mechanikern regelkonform angepasst. Auch der Tilt Table-, Noise- und Brake Test stellte uns vor keine unlösbaren Aufgaben, so dass wir bereits am Freitag Morgen auf der Teststrecke fahren konnten. Am Abend folgte die große Überraschung: Nachdem wir schon in die Businessplan Finals eingezogen waren, konnten wir auch noch souverän einen ersten Platz erreichen. Dies hat vor uns noch nie ein Erstjahresteam geschafft. Samstags begannen die dynamischen Disziplinen. Anfänglich lief es für uns nicht gut, denn eine falsch funktionierende Launch-Control und eine leere Batterie sorgten bei der Acceleration nur für eine mittelmäßige Zeit von 5,260s und damit Platz 57. Nachdem diese Schwachstellen jedoch in Rekordzeit behoben waren, konnten wir mit 5,744s beim Skidpad (Platz 48) und 59,9s beim Autocross (Platz 37) gute Zeiten in den Asphalt brennen. Beim Testen am Sonntag Morgen folgte jedoch die Ernüchterung: Von einem Moment auf den nächsten fiel der Öldruck ab. Eine gebrochene Kupplung im Schmierungssystem war die Ursache. Auch nach mehrmaligen Reparaturversuchen konnten wir den Fehler nicht dauerhaft beheben und entschieden uns am Ende schweren Herzens gegen einen Start beim "Endurance". Mit diesen Problemen waren wir nicht alleine: auch viele etablierte Teams mussten bei der Königsdisziplin Endurance vorzeitig aufgeben.
Insgesamt erreichte das Team einen Gesamtpunktestand von 291,57 und damit Platz 50 von 78 im Gesamtklassement. Den Titel "Bester Newcomer" haben wir somit knapp verfehlt, denn dieser ging an die Uni Siegen auf Platz 44. Unsere Mechaniker tüfteln aber bereits an Verbesserungen, um beim Wettbewerb in Italien noch schneller und zuverlässiger zu werden. Bilder des Wettbewerbs finden sie in unserer Gallery oder beispielsweise bei Odeki. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Förderern und Freunden von BA Engineering für die Unterstützung!
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